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Bürgerbegehren für mehr Wohnraum im Bundesviertel

Damit hier Leben herrscht!

Das Bonner Bündnis für Wohnen fordert Wohnungsbau und braucht Ihre Stimme. 
Warum? Weil in Bonn Wohnungsmangel herrscht, es wird zu wenig gebaut, Bauland ist knapp und die Mieten steigen. 
Auch Durchschnittsverdiener haben kaum noch Chancen, bezahlbaren Wohnraum zu finden. 



Wir haben es gemeinsam geschafft!

Zur Zustimmung des Bonner Stadtrats zur Überarbeitung des Rahmenplans Bundesviertel, der nunmehr einen Wohnanteil von 65,4 Prozent der neu zu schaffenden Flächen vorsieht, erklärt das Bonner Bündnis Wohnen aus AWO, Caritas, Diakonie, Paritätischem Wohlfahrtsverband, Deutschem Mieterbund und DGB:

 

Vor knapp einem Jahr haben wir als Bündnis Wohnen das Bürgerbegehren 'Mehr Wohnraum im Bundesviertel' gestartet, da für uns lediglich 40 Prozent Wohnanteil gegenüber 60 Prozent Büros im ursprünglichen Rahmenplan ein großer Fehler war. Bonn boomt, Bonn wächst - und damit auch die Wohnungsnot in unserer Stadt gerade bei Menschen mit geringem Einkommen.

 

Mit unserem Bürgerbegehren sollte der Stadtrat aufgefordert werden, den Anteil für das Wohnen auf 75 Prozent zu erhöhen mit einer Quote von 50 Prozent für den öffentlich geförderten Wohnungsbau.

 

Dieses Ziel wurde nun nicht ganz erreicht, da eine Erhöhung auf 75 Prozent praktisch eine Neufassung des Rahmenplans notwendig gemacht und die dringend benötigte Wohnraumentwicklung erheblich verzögert hätte.  

 

Dennoch begrüßen wir als Bündnis Wohnen ausdrücklich den gestrigen Beschluss. Er ist ein großer Schritt in die richtige Richtung - ebenso wie die gestern beschlossene Verschärfung des Bonner Baulandmodells, das nun stadtweit ab dem Bau von 20 Wohneinheiten eine Quote von 50 Prozent mietpreisgebundenem Wohnraum vorsieht.

 

Wir bedanken uns herzlich bei unseren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die inmitten der Pandemie viele Tausend Unterschriften für unser Bürgerbegehren gesammelt haben. Die Arbeit und der politische Druck haben sich gelohnt! Wir sehen daher unser Anliegen als erfüllt an und beenden diese Kampagne - nicht aber unser weiteres gemeinsames Eintreten für die Wohnbedürfnisse der Menschen in unserer Stadt.



Der erste Schritt ist gemeinsam geschafft!

Am 10. Dezember 2020 hat der Bonner Stadtrat eine Vorlage zum Rahmenplan Bundesviertel beschlossen, mit der er eine Erhöhung des Anteils für Wohnen von 40 auf bereits 59 Prozent wie folgt ergänzt:

Ziel ist, dass der Anteil des Wohnens im Bundesviertel auf 75 % angehoben wird, wovon 50% geförderter Wohnungsbau ist. Dabei sollte die Zahl der durch die Planung rechnerisch möglichen neuen EinwohnerInnnen des Rahmenplan-Gebietes (derzeit 10.300) jedenfalls mindestens der Anzahl rechnerisch möglichen neuen Arbeitsplätze (derzeit 11.400) entsprechen. Die Verwaltung wird daher beauftragt, im 1. Quartal 2021 einen entsprechenden Beschlussvorschlag vorzulegen, ohne das Planverfahren als solches zu gefährden. Ist der Anteil von 75% nicht zu erreichen, muss die Verwaltung dies in der Vorlage detailliert begründen.

 

Hier geht es zur Stellungnahme des Bündnis für Wohnen.
Stellungnahme Bündnis für Wohnen



Mit Ihrer Stimme für mehr Wohnraum in der Stadt

Arbeit und Wohnen gehören zusammen

Ein Ende der Misere auf dem Wohnungsmarkt ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die Stadt wächst weiter. Sie ist einer der attraktivsten Standorte des Westens und zieht Menschen wie Unternehmen und Institutionen an. Arbeit und Wohnen gehören aber zusammen. Das wurde lange ignoriert. Ein Beispiel für das eklatante Missverhältnis zwischen Arbeitsplätzen und Wohnraum ist das sogenannte Bundesviertel (früher Regierungs- und Parlamentsviertel). Dort gibt es 45.000 Arbeitsplätze aber gerade mal 2.000 Wohnungen.

Das müsse sich ändern, meint zwar auch die Stadt, bleibt aber inkonsequent. In ihrem Rahmenplan zur Entwicklung des Bundesviertels sind 900.000 Quadratmeter bebaute Fläche vorgesehen, davon aber nur 40 Prozent für das Wohnen.  Dem Bonner Rat reicht das nicht. Er hat eine Überarbeitung des Rahmenplans gefordert.


Unsere Forderung

75 % Wohnanteil

Der derzeit geplante Wohnanteil ist viel zu gering, sagt auch das Bonner Bündnis Wohnen. Dazu gehören DGB, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie und der Mieterbund. Sie streben ein Bürgerbegehren an.
Ziel: Der Anteil für das Wohnen soll mit 75 Prozent festgeschrieben werden, davon die Hälfte im öffentlich geförderten Wohnungsbau. 
Zunächst müssen aber mindestens 10.000 Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Bonn den Antrag auf das Bürgerbegehren unterschreiben. 

Wie können Sie teilnehmen?

Füllen Sie die Unterschriftenlisten aus

Die Unterschriftenlisten liegen in allen Geschäftsstellen der Bündnispartner aus.
Sie kann auch über Mitmachen heruntergeladen werden. Bitte vollständig ausfüllen und unterschreiben.
Fragen Sie auch Freunde, Nachbarn oder Kollegen aus Bonn, ob sie unterschreiben wollen.
Auch im Bundesviertel entscheidet sich die Zukunft des Wohnens in Bonn.
Ein erfolgreiches Bürgerbegehren kommt allen Bonnerinnen und Bonnern zugute.   

Unterstützt von
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